Keine Gewalt gegen Frauen!

Am 25. November ist „Orange Day“. An diesem, von den Vereinten Nationen initiierten Tag, werden weltweit Gebäude in Orange erstrahlen, um das Problembewusstsein zum Thema „Gewalt an Frauen“ zu verstärken. Gewalt an Frauen – darunter Stalken, Verprügeln, Einsperren, Beleidigen – ist ein „altes“ Thema.

Partnerschaftliche Gewalt ist wohl die am stärksten verbreitete Form geschlechtsspezifischer Gewalt - 2019 litten weltweit 243 Millionen Frauen und Mädchen unter dieser Pandemie! Frauen und Mädchen erfahren aber auch in anderen Kontexten Gewalt - während bewaffneter Konflikte sowie in Friedenszeiten, innerhalb der Familie, der Community, in der Gesellschaft und mit den immer schneller wachsenden Technologien auch im Internet.

Angriffe via Twitter, Facebook oder als Brief an die Berliner Senatskanzlei kennt SPD-Politikerin Sawsan Chebli. Sie steht beispielhaft für viele Frauen, die im Netz beleidigt, bedroht und angegriffen werden.

Im Jahr 2020 steht die vom UN-Generalsekretär António Guterres geführte UNiTE-Kampagne vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie unter dem Motto “Orange the World: Fund, Respond, Prevent, Collect!" (Finanzieren, Reagieren, Vorbeugen, Erfassen) und richtet sich an Regierungen, die Zivilgesellschaft, Frauenrechtsorganisationen, junge Menschen, den Privatsektor, die Medien sowie an das gesamte UN System.

Ich fordere die Einrichtung von Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen geschlechtsspezifische Gewalt, stärkere Förderung von Schutz- und Gewaltberatungsstellen und die Einrichtung von Beratungs- und Interventionsstellen für von häuslicher Gewalt betroffene Kinder.

Bildquelle: Alexandra Nohl